Ironischer Weise wird das die alten weißen Männer zuerst “fickt”. Nur nicht so wie sie sich das wünschen.
Denn: Das trifft verstärkt auf die Medizin zu - über 70% der AbsolventInnen der Medizinuniversitäten sind weiblich. Da wir es aber in Deutschland mit Gleichberechtigung noch nicht so wirklich haben, schon gar nicht in der Medizin und es quasi auch keine Schichtdienst-kompatibele Kinderbetreuung gibt, sorgt das einerseits dafür,dass junge Frauen in der Medizin deutlich weniger Kinder kriegen als vergleichbare Gruppen (*), aber auch,dass diejenigen die Kinder kriegen nur vermindert, verzögert oder gar nicht in den Beruf zurück kehren. Diese fehlen dann in die Versorgung massiv, auch weil Frauen mit Kindern tendenziell weniger bereit sind sich in Praxen niederzulassen.
Und wer braucht die zuerst? Genau. Alte weiße Männer. Betrifft übrigens auch die ganzen alten weißen Männer in der Medizin,die nun heulen,dass ihre Praxen keine Nachfolger finden (aka sie nicht die Ablöse für veraltetes Equipment und ihren KV Sitz kriegen) .
Ist das nicht mittlerweile ein alter Hut? Zumindest bei der Hochschulreife waren Frauen doch schon vor 15-20 Jahren in der Mehrheit.
Der Hut ist so alt, dass er Kinder in Häuser eines Internats einteilt.
i for one welcome our overladies
Was nützt die Bildung, wenn sie sich nicht durchsetzen können. Das sind die Stärken der Männer. Aber egal, dieses hin und her geht mir schwer auf dem Wecker. Im Team muss man zusammen etwas hinbekommen, egal ob Mann oder Frau. Diese Debatte wer besser wäre zeigt keinen Respekt gegenüber dem anderen.