Tldr:
Nachts ist es kühler und die Luftfeuchtigkeit höher. Tagsüber ist die Luftfeuchtigkeit niedrig und der Sprühnebel würde sofort verdunsten. “Wir wollen das Herbizid auf dem Boden und auf dem Ackerfuchsschwanz haben und nicht in der Luft”, erklärt der Landwirt. Nachts weht meist auch weniger Wind, das heißt, es gibt weniger Abdrift des Sprühnebels.
Im Sommer wird er nachts auch den Raps spritzen, mit einem Insektizid. Dann hat die nächtliche Aktion einen weiteren Vorteil: Er schädigt damit keine Bienen, denn die sind nur tagsüber unterwegs.
Übrigens mal so als kleine Anmerkung dazu.
Es ist übrigens verboten bei zu starkem Wind bzw hohen Temperaturen zu spritzen (ich bin mir nicht ganz sicher wie genau da die Bestimmungen sind aber meines Wissens nach ist das so.
Kann die Gründe, warum nachts gespritzt wird, nachvollziehen. Habe eben die A-Karte gezogen; wohne am Feld. 🚜