“Es ist richtig, dass Unternehmen sich über Sozial- und Umweltstandards Gedanken machen müssen”, so der Hamburger Milliardär.
Unternehmen wollen grundsätzlich Regulierung. Es gibt sehr viele Unternehmen die durchaus bereit dazu wären, deutlich mehr in Zukunft zu investieren und dem Planeten und der Menschheit zu helfen. Weil es aber keine Regulierung gibt, würde man am Markt untergehen (so fürchtet man zumindest). Vermutlich haben die meisten Unternehmen dabei auch Recht, zumindest die große Masse würde man nicht mehr mit seinen Produkten erreichen können. Ein Riese wie Otto würde untergehen, kleinere Versandhandel wie Manufactum haben dagegen keine Probleme weil sie nicht so extrem auf Massenware ausgelegt sind.
Das Lieferkettengesetz sorgt am Ende dafür, dass der Wettbewerb für genau diese (wichtigen) Unternehmen fairer ist.
Eine Aussage die ich gehört habe ist, das es damit schwerer wird als kleines Unternehmen in den Markt zu kommen. Die Arbeit die Lieferkette zu prüfen ist die gleiche egal wie viel verkauft wird. Skaleneffekte halten damit andere draußen und die Kasse klingelt weiter bei den etablierten.
Aber das Lieferkettengesetz greift nicht bei kleinen Unternehmen?
Eine Aussage die ich gehört habe ist, das es damit schwerer wird als kleines Unternehmen in den Markt zu kommen.
In der Realität führen solche regulatorischen Ansätze dazu dass man sich den Service, dazu die Compliance zu halten, einkaufen kann. Häufig sogar ziemlich preisgünstig, so dass es für Kleine und Große Kunden mehr oder weniger ähnlich skaliert.
Er ist zwar ein Millionär, aber eine gute Aussage von ihm.
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